Benefiz-Gala ergab 10.000 Euro Spenden für Haiti-Opfer
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Benefiz-Gala ergab 10.000 Euro Spenden für Haiti-Opfer
Am 30. Januar 2010 fand eine eiligst organisierte Benefiz-Gala zur Hilfe für die Überlebenden des Erdbebens auf Haiti im Kurhaus von Bad Salzuflen, in meinem Wahlkreis, statt.
Als Schirmherrin dieser Veranstaltung, zu der Initiator Allan Jettkowski eingeladen hatte, habe ich den Botschafter von Haiti, Jean Robert Saget, eingeladen - und er kam, erzählte von seiner Heimat und hatte sofort die Herzen der Gäste auf seiner Seite. Dank des Verzichtes auf Einnahmen und Bezahlung wurden gesponsert,


* ein reichhaltiges Bufett
* Getränke
* Musik
* Tombola-Präsente
* 15 Servierkräfte kellnerten kostenlos.

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Gudrun Kopp, MdB mit dem Botschafter von Haiti, Jean Robert Saget,

Insgesamt konnten etwa 10.000 Euro als Spendenmittel eingenommen werden. Ich finde, dies ist ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann. Worum ging es beim schrecklichen Erdbeben auf Haiti? Hier ein kurzer Abriss der Ereignisse und der aktuelle Sachstand:
Am 12. Januar 2010 - also vor 20 Tagen - ereignete sich die größte Katastrophe, die im amerikanisch / karibischen Raum je passiert ist:
Ein Erdbeben der Stärke 7,1 auf der Richterskala ereignete sich (zuletzt vor 200 Jahren, mit einem Erdbeben von etwas geringerer Stärke), gefolgt von inzwischen mehreren Nachbeben der Stärken 5,5 / 5,8. In 10 Kilometern Tiefe verschoben sich die Erdplatten und ließen auf Haiti - rund um Port-aux-Prince - kaum einen Stein auf dem anderen. Menschen wurden verschüttet, verletzt und wohl weit über 120.000 Menschen starben.
Die deutsche Bundesregierung hat als humanitäre Soforthilfe und Nothilfemaßnahmen für Haiti bereit gestellt:

* Nahrungsmittelhilfe
* medizinische Hilfen (z.B. Betrieb eines Feldkrankenhauses und einer
* Basisgesundheitsheitsstation sowie Errichtung und Betrieb von
* Wasseraufbereitungsstationen.

Hilfen in dreistelligen Millionenbeträgen kommen von der Weltgemeinschaft, wie

* UNDP (Vereinte Nationen) - hier liegen Zusdagen für die nächsten 6
* Monate im Umfang von 575 Mio. US$ vor Weltbank, IWF - etwa 100 Mio.
* US$ Interamerikanische Entwicklungsbank USA EU (größter Geber ist
* Deutschland mit 60 Mio. Euro).

Für Ende März ist eine große Geberkonferenz in New York terminiert, wo über weitere Hilfen beraten wird. Aber staatliche Hilfen allein reichen nicht aus. Sie müssen ergänzt werden von privaten Hilfsaktionen.
Wie geht es weiter?
Etwa 1,5 Mio. Obdachlose sind zu versorgen mit einigermaßen festen Notunterkünften, denn Zelte reichen nicht aus bei zu erwartendem Hurricanes im Frühjahr und Herbst.
 
RS
http://www.fdp-owl.de
erstellt am 30.01.2010



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